Wie ich versuche das beste aus der Corona Pandemie zu machen

Wir schreiben das Jahr 2021. Wir leben nun seit über einem Jahr mit dem Coronavirus und mit die dadurch verursachten Lockdowns haben führten bei vielen Menschen dazu, dass das „normale“ Leben entschleunigt wurde (wenn auch nur vorübergehend).

Dies war auch bei mir der Fall. Und was tut man, wenn man plötzlich nicht mehr jeden Abend und jedes Wochenende unterwegs ist? Man setzt sich zwangsläufig mit der eigenen Lebenssituation auseinander. Auch ich habe in dieser Zeit nochmal zu mir selbst gefunden. Der eigene Standpunkt im Leben wird in Frage gestellt. Bin ich auf dem richtigen Weg? Wo will ich im Leben hin? Neben vielen den allgemeinen Lebensbereich betreffenden Fragen, die ich mir stellte, las ich einige Bücher und setzte mich zum ersten Mal im Leben ernstzunehmend mit meinen Finanzen auseinander. An dieser Stelle sei gesagt, dass ich zu Beginn der Corona-Pandemie erst seit einem Jahr mein Studium abgeschlossen hatte und seitdem erst „richtig“ Geld verdiente. Nachdem die ersten Gehälter genutzt wurden um von Zuhause auszuziehen und um ein paar längst überfällige Dinge anzuschaffen, stellte sich schnell die Frage: Was nun?

Das Abitur lag nun schon länger hinter mir, das Studium war auch abgeschlossen und ich hatte einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Zum ersten Mal im Leben stand ich planlos dar. Kein Zwischenziel wie „die Abiprüfungen“, „die nächste Klausur“ oder „der Hochschulabschluss“ stand in greifbarer Nähe. Im Gegenteil: Gefühlt war das nächste „Ziel“ die Rente.
Daher habe ich sehr viel darüber nachgedacht, wo ich im Leben hin will. Was sind meine Ziele und wie kann ich sie erreichen?

Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr merkte ich, dass ich im Unterbewusstsein eigentlich eine relativ gute Vorstellung davon hatte, wie ich mir das Leben so vorstelle. Und jetzt, wo ich mir darüber zum ersten Mal im Leben bewusst wurde, merkte ich, dass ich gar keinen Plan hatte, wie ich dieses Leben überhaupt erreichen kann.

Ich habe mich also in den entschleunigten Monaten sehr intensiv mit den langwierigsten Kernthemen des (von mir gewünschten) Lebens auseinander gesetzt: Hausbau, Finanzen, Karriere, Familie.

Da ich handwerklich recht geschickt und erfahren bin, hatte ich zum Thema Hausbau eigentlich die wenigsten offenen Fragen. Auch was die Familienplanung angeht, habe ich recht konkrete Vorstellungen.
In den Gebieten Finanzen und Karriere stellte ich hingegen tiefgreifende Defizite fest. Daher begann ich mich in die entsprechenden Themenbereiche einzulesen und rumzuexperimentieren.

Da ich ein Tekkie bin und persönlich gute Lernerfahrungen durch Reflexion gemacht habe, habe ich beschlossen diesen Blog zu starten, in dem ich euch auf meine Reise durch die genannten Themengebiete teilhaben lassen möchte. Davon erhoffe ich mir meine persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen ausbauen zu können und mich gleichzeitig ein wenig selbst zu verwirklichen.

Ich freue mich auf eine Reise durch die Coronazeit und darüber hinaus. Falls einer der Leser Fragen oder Anregungen hat, kann er sich gerne jederzeit unter info@macniac.de an mich wenden.

Ansonsten wünsche ich weiterhin eine unterhaltsame und interessante Zeit auf meinem Blog.

macniac06

Software Entwickler, NRW, Deutschland

Schreibe einen Kommentar